qualitative Marktforschung – mehr als kleine Stichproben

Qualitativ oder Quantitativ? Marktforschung wird unterteilt in qualitative und quantitative Marktforschung. Erstere gilt als billig und wird von vielen Anbietern, auch Einzelkämpfern, angeboten. Die Quantitative gilt wegen der vielen Befragten und Probanden als teuer. Die Ergebnisse qualitativer Marktforschung stehen werden der fehlenden Repräsentativität verdächtigt. Dies bedeutet, dass die Studienergebnisse die Meinung der Versuchspersonen und Befragten, aber nicht die der Zielgruppe…

Interviewerbias vermeiden

Interviewerbias, also die Verzerrung von Umfrageergebnissen durch den Interviewer, ist ein Problem in der Marktforschung und bei Evaluationen und Bewertungen aller Art. In der Marktforschung werden durch professionelle Schulung der Interviewer und repräsentative Samples diese Einflüsse vermindert. Zudem hängt die berufliche Existenz der Marktforscher von guten Ergebnissen der Forschung undn nicht von tendenziellen Einträgen im Fragebogen ab. Bei Evaluationen kann…

Sind Aktien überbewertet?

Eine Methode, um die Überbewertung von Aktien festzustellen Ob Aktien überbewertet sinn, ist bei schwankenden Preisen/Kursen und nicht ganz sicheren Dividenden ist nur schwer vorherzusagen, weswegen sich Finanzberater meist davor drücken und Aktien nur sehr einkommensstarken Klienten empfehlen. In den letzten Jahren testete ich die Beratungsqualität verschiedener Finanzinstitute. Die Empfehlungen waren in den meisten Fällen schlüssig. Jedoch wurden sie nur…

Hauspreise – lohnen sich hohe Kaufpreise? Eine Cash-Flow-Analyse

Rekordtiefstand bei den Kreditraten Gesunkene Finanzierungskosten 2016. Baukredite mit 5 Jahren Zinsbindung sind für 1,25% p. a. zu haben, 10 Jahre ca. 1,5% p.a, 15 Jahre ca 2% p.a. Bei 20 Jahren Zinsbindung, so so etwas überhaupt zu bekommen ist, muss schon mit 2,5% p.a gerechnet werden. Das drückt die Unsicherheit über die zukünftige Zinsentwicklung aus. Allgemein wird mit weiteren…

Verkaufspreis optimieren

Einfache Modelle helfen bei der Entscheidung Inspiriert vom Deckungsbeitragsrechner des Preisspezialisten Roman Kmenta zeige ich hier, wie man aus zwei Verkaufspreisen, zwei abgesetzten Mengen, den Fixkosten und den variablen Stückkosten – also den Kosten pro Stück, die nur bei tatsächlicher Produktion anfallen – den Verkaufspreis berechnen kann, der den größten Gewinn erzeugt. Voraussetzung ist natürlich, dass der Unternehmer den Preis…

Kundennutzen messen mit der Means-End-Chain

als Lieferant Nutzen schaffen Im Folgenden analysiere ich, wie man mit einer einfachen Mittel-Ergebnis-Kette die Schaffung von Kundennutzen darstellen kann und die Prozesse einfach optimieren kann. Kundenerwartungen der Zielgruppe sind nicht immer leicht zu erkennen und bleiben häufig in betriebswirtschaftlichen Optimierungen oder hinter unrealistischen Ansprüchen Einzelner verborgen Im Folgenden geht es neben dem Vorgang “Kundennutzen messen” um den Zusammenhang der…

Datenquellen für die Marktforschung

Datenquellen zur Marktentwicklung – welche Im Mai 2014 erstellte ich mit Material von Statista eine Studie zur Marktlage und Perspektiven privater Berufsschulen. Das Material bei Statista war leicht zugänglich und gut aufbereitet, vermisst habe ich lediglich den Zugang zu dem zugrundeliegenden Datenmaterial. Ich bekam die Zusammenfassungen, aber nicht die Zahlen zur eigenen Auswertung. Das reichte, um die gewünschten Angaben zusammenzustellen…

Big Data Analyse oder Hypothesen testen?

Worum geht es Big Data (große Datenmenge) meint zunächst die Zahlenkolonnen, die bei Webanwendungen, Sensoren an Maschinen oder für das Wetter und bei Fakturierungs- und CRM-(Kundenbeziehungsmanagement)-Software anfallen. Arbeit mit Hypothesen bedeutet, dass eine Grundannahme existiert, z. B. wer Golf fährt wird wieder einen Golf kaufen. Diese Annahme kann nach einer repräsentativen Umfrage unter 500 Golf-Fahrern bestätigt oder verworfen werden. Verwerfen…